Die Kunsthalle Mannheim 1933 bis 1945 und die Folgen

Mannheim. 03.05.18 |  Kunsthalle. Mit „(Wieder-)Entdecken – Die Kunsthalle Mannheim 1933 bis 1945 und die Folgen“ integriert die Kunsthalle als eines der ersten deutschen Museen ihre siebenjährige Provenienzforschung – gefördert vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste – dauerhaft in die Sammlungspräsentation. Die Schau zeigt die Auswirkungen auf, welche die Zeit des Nationalsozialismus bis heute auf die Kunsthalle Mannheim, ihre Sammlung sowie auf die mit dem Museum verbundenen Menschen hat. Ein Fokus liegt auf dem Verlust von über 500 Werken, den das Museum 1937 im Zuge der Beschlagnahmungen „entarteter Kunst“ erlitten hat. Deutlich wird aber auch, dass die Kunsthalle Mannheim nicht ausschließlich als Opfer zu begreifen ist. In der Ausstellung wird mit den „Kulturbolschewistischen Bildern“ gleichzeitig auch der Blick auf jene bereits 1933 von der Kunsthalle Mannheim durchgeführte Propaganda-Ausstellung gelenkt, die am Anfang der nationalsozialistischen Hetzkampagnen gegen die moderne Avantgarde steht. - Dr. Mathias Listl führt durch die Ausstellung Bild: Markus Prosswitz 03MAY18 / masterpress (Bild ist honorarpflichtig - No Model Release!)  BILD- ID 00050 | (Markus Proßwitz / masterpress)

Mannheim. 03.05.18 | Kunsthalle. Mit „(Wieder-)Entdecken – Die Kunsthalle Mannheim 1933 bis 1945 und die Folgen“ integriert die Kunsthalle als eines der ersten deutschen Museen ihre siebenjährige Provenienzforschung – gefördert vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste – dauerhaft in die Sammlungspräsentation. Die Schau zeigt die Auswirkungen auf, welche die Zeit des Nationalsozialismus bis heute auf die Kunsthalle Mannheim, ihre Sammlung sowie auf die mit dem Museum verbundenen Menschen hat. Ein Fokus liegt auf dem Verlust von über 500 Werken, den das Museum 1937 im Zuge der Beschlagnahmungen „entarteter Kunst“ erlitten hat. Deutlich wird aber auch, dass die Kunsthalle Mannheim nicht ausschließlich als Opfer zu begreifen ist. In der Ausstellung wird mit den „Kulturbolschewistischen Bildern“ gleichzeitig auch der Blick auf jene bereits 1933 von der Kunsthalle Mannheim durchgeführte Propaganda-Ausstellung gelenkt, die am Anfang der nationalsozialistischen Hetzkampagnen gegen die moderne Avantgarde steht. – Dr. Mathias Listl führt durch die Ausstellung Bild: Markus Prosswitz 03MAY18 / masterpress (Bild ist honorarpflichtig – No Model Release!) BILD- ID 00050 | (Markus Proßwitz / masterpress)